
Wie hoch ist die Solaranlagen-Brandgefahr?
12. Mai 2026Höchster Strompreis Schweiz: 2026 im Kanton Solothurn
Höchster Strompreis Schweiz: Im Jahr 2026 ist der Kanton Solothurn im Durchschnitt der viertteuerste. Auf Gemeindeebene ist man sogar Spitzenreiter. Denn die solothurnische Gemeinde Kestenholz hat den höchsten Strompreis unter allen Schweizer Gemeinden.
Lesen Sie hier die Hintergründe zum höchsten Strompreis der Schweiz und warum sich eine Solaranlage gerade jetzt lohnt.
Das Wichtigste in Kürze:
- Die Gemeinde Kestenholz (Solothurn) hat im Jahr 2026 mit 43.61 Rappen/kWh den höchsten Strompreis der gesamten Schweiz.
- Der Kanton Solothurn insgesamt ist mit einem durchschnittlichen Strompreis in Höhe von 30.42 Rappen/kWh der viertteuerste Kanton der Schweiz.
- Der Median-Wert des Strompreises für die ganze Schweiz liegt im Jahr 2026 bei 27.70 Rappen/kWh.
- Es werden verschiedene Gründe für den hohen Strompreis im Kanton Solothurn diskutiert: teure Beschaffungsstrategien bestimmter Stromversorger, Organisation über viele kleine lokale Stromversorgungsunternehmen und keine Weitergabe des günstigen Einkaufspreises von Solarstrom an die Endkunden.
- Solaranlage lohnt sich: Da der Strompreis in vielen Solothurner Gemeinden im Vergleich zum Rest der Schweiz häufig besonders hoch ist, amortisieren sich Solaranlagen im Kanton Solothurn besonders schnell.
Inhaltsverzeichnis
- Höchster Strompreis Schweiz in Kestenholz (SO)
- Warum der Strompreis in Solothurn so teuer ist
- Solaranlage lohnt sich in Solothurn
- Beratung zur Installation einer Solaranlage in Solothurn
- Häufig gestellte Fragen (FAQs) zum Thema «Höchster Strompreis Schweiz»
Höchster Strompreis Schweiz in Kestenholz (SO)
Die Gemeinde mit dem höchsten Strompreis in der Schweiz ist die Gemeinde Kestenholz (Solothurn), wo man im Jahr 2026 stolze 43.61 Rappen/kWh für den Bezug von Strom zahlen muss. Es geht aber auch günstiger im Kanton Solothurn, und zwar in Egerkingen, wo man nur 23.47 Rappen/kWh zahlt.
Der Median-Wert für die ganze Schweiz liegt im Jahr 2026 bei 27.70 Rappen/kWh. Über den günstigsten Strompreis der Schweiz können sich übrigens die Einwohner von Zwischbergen im Kanton Wallis freuen, wo man nur 9.64 Rappen/kWh zahlen muss.
Betrachtet man den gesamten Kanton Solothurn, ist man zwar nicht mehr Schlusslicht. Aber mit einem durchschnittlichen Strompreis in Höhe von 30.42 Rappen/kWh ist Solothurn in Sachen Strompreis der viertteuerste Kanton der Schweiz. Teuerster Kanton ist Basel-Stadt mit 33.25 Rappen/kWh, gefolgt von Schaffhausen mit 32.20 Rappen/kWh, gefolgt von Basel-Landschaft mit 31.98/kWh Rappen.
Warum der Strompreis in Solothurn so teuer ist
Es werden verschiedene Gründe ins Feld geführt, warum der Strompreis im Kanton Solothurn so teuer ist, insbesondere die Beschaffungsstrategien bestimmter Stromversorger, die Organisation über viele kleine lokale Stromversorgungsunternehmen und das Unterbleiben der Weitergabe des günstigen Preises beim Einkauf von Solarstrom an die Endkunden.
Beschaffungsstrategie
Im Fall der Gemeinde Kestenholz liegt der hohe Strompreis zu einem entscheidenden Teil an der gewählten Beschaffungsstrategie der Verantwortlichen in Kestenholz. Als bei Ausbruch des Ukraine-Krieges auch in der Schweiz eine Energiekrise drohte, stiegen die Energiepreise stark an.
Daraufhin haben sich die Verantwortlichen in Kestenholz dazu entschieden, einen langfristigen Strombeschaffungsvertrag über 10 Jahre einzugehen, wobei die Marktpreise zu dem Zeitpunkt bereits hoch waren. Die Kestenholzer Verantwortlichen sorgten sich wahrscheinlich, dass der Strompreis auf dem Markt in der Zukunft immer weiter ansteigen würde.
Wegen des langjährigen Vertrages profitieren die Kestenholzer nun nicht davon, dass die Strompreise auf dem Markt wieder gesunken sind.
Organisation über viele kleine Stromversorgungsunternehmen
Im Kanton Solothurn leisten sich viele Gemeinden eine eigene Elektra, also ein eigenes Stromversorgungsunternehmen, das häufig genossenschaftlich oder als Aktiengesellschaft organisiert ist.
Im Vergleich zu den vielen kleinen Stromversorgern, die stets eine eigene Verwaltung benötigen, hat ein grosser regionaler oder sogar überregionaler Stromversorger den Vorteil, dass er in Relation zu seiner Grösse geringere Verwaltungskosten hat. Ausserdem können Grossabnehmer viel bessere Tarife aushandeln.
Günstiger Einkaufspreis von Solarstrom nicht an die Endkunden weitergegeben
Wer eine Solaranlage installiert hat, kann seinen überschüssigen Solarstrom zum sogenannten Referenz-Marktpreis des Bundesamtes für Energie (BFE) an den Stromversorger verkaufen. Bei bestimmten Solaranlagen gilt eine gesetzliche Mindestvergütung, wenn der Referenz-Marktpreis unter dieses Minimum fallen sollte.
Es steht den Stromversorgern frei, höhere Tarife zu zahlen. Aber der Stromversorger der Gemeinde Kestenholz zum Beispiel, die Energie Kestenholz, zahlt nur, was gesetzlich vorgeschrieben ist, eben den Referenz-Marktpreis und für bestimmte Anlagen die gesetzliche Mindestvergütung, falls relevant.
Im ersten Quartal 2026 lag der Referenz-Marktpreis des Bundesamtes für Energie (BFE) für Solarstrom zum Beispiel bei 10.266 Rappen/kWh. Die Energie Kestenholz kann diesen günstigen Einkaufspreis aber nicht an die Endkunden beim Weiterverkauf weitergeben, weil sie bereits ein Strom-Bezugsminimum in ihrem 10-Jahres-Vertrag mit dem Energiekonzern Repower vereinbart hat.
Da nun wegen des hohen Strompreises so viele Kestenholzer eine Solaranlage installiert haben, wird weniger Strom als geplant aus dem Netz in Kestenholz entnommen. Das teure Mindestkontingent von Repower muss aber trotzdem bezahlt werden. Der günstig eingekaufte Solarstrom bringt also der Energie Kestenholz keinen Vorteil. Im Gegenteil, die vielen Solaranlagen in Kestenholz sorgen dafür, dass der Strom noch teurer wird, weil weniger vom vereinbarten Bezugsminimum entnommen wird. Die Energie Kestenholz spricht hier von den Kosten für den Unterverbrauch, die allein schon 1 Rappen/kWh der Strompreiserhöhung für das Jahr 2026 ausmachen.
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Solaranlage lohnt sich in Solothurn
Selbst wenn der lokale Stromversorger nur eine Einspeisevergütung in der Höhe des Referenz-Marktpreises des Bundesamtes für Energie (BFE) verspricht bzw. der Minimalvergütung, falls einschlägig, lohnt sich eine Solaranlage in vielen Gemeinden im Kanton Solothurn trotzdem.
Denn je höher der Strompreis des zu beziehenden Stroms, desto schneller haben sich die Investitionskosten für die Solaranlage amortisiert. Und da der Bezugs-Strompreis in vielen Solothurner Gemeinden im Vergleich zum Rest der Schweiz oftmals besonders hoch ist, amortisieren sich Solaranlagen in Solothurn besonders schnell.
Beratung zur Installation einer Solaranlage in Solothurn
Die teilweise extrem hohen Strompreise im Kanton Solothurn sind sehr ärgerlich. Ein gutes Mittel gegen hohe Strompreise ist die Installation einer eigenen Solaranlage. Lassen Sie sich einfach von den Solar-Fachleuten der Solarfirma «Schneitter Weber Solar AG» aus dem Kanton Solothurn beraten und erfahren dabei, welche Solaranlage für Sie am besten geeignet ist und mit welchen Kosten diese verbunden ist.
Am einfachsten erreichen Sie unsere Solar-Experten telefonisch oder per E-Mail:
- Unsere Telefonnummer: +41 32 334 38 48
- Unsere E-Mail-Adresse: info@swsolar.ch





